Zielgruppe:

Kinder,

  • welche aufgrund besonderer Auffälligkeiten in ihrem sozial- und emotionalen Verhalten oder in Teilbereichen ihrer Leistungsfähigkeit einer individuellen Förderung in der Kindertageseinrichtung und im Kontext des familiären Umfeldes bedürfen
  • deren seelische Gesundheit höchstwahrscheinlich länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweicht und insofern die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt oder eine solche Beeinträchtigung zu erwarten ist
  • bei denen eine dem Wohl des Kindes entsprechende Erziehung nicht gewährleistet und daher eine Hilfe zur Erziehung notwendig und geeignet ist.

Personensorgeberechtigte,
  • die aufgrund der Verhaltensauffälligkeiten und Entwicklungsbeeinträchtigungen des Pflegekindes einer besonderen sozialpädagogischen Unterstützung bedürfen.

Pflegepersonen,
  • die aufgrund der Verhaltensauffälligkeiten und Entwicklungsbeeinträchtigungen des Pflegekindes einer besonderen sozialpädagogischen Unterstützung bedürfen.


Zielformulierungen:

für Kinder
  • Abbau von Verhaltensauffälligkeiten
  • Entwicklung alters- und normgerechten Verhaltens
  • Erlernen und Einhalten von Regeln und Grenzen
  • Entwicklung altersentsprechender Fähigkeiten und Fertigkeiten
  • Entwicklung sozialer Kompetenzen
  • Entwicklung der Fähigkeit zu adäquater Interaktion mit Anderen

für die Personensorgeberechtigte/Pflegepersonen
  • Sicherung einer dem Wohl des Kindes entsprechenden Erziehung und Entwicklung

für das gesamte Familiensystem
  • Fördermöglichkeiten erkennen und gemeinsam mit den Familien fokussieren und durchführen
  • Mobilisierung von Ressourcen
  • alte Muster des Familiensystems betrachten, hinterfragen und gegebenenfalls Alternativen anbieten
  • aktive Begleitung des Familiensystems in den jeweiligen Lebenssituationen, so zu unterstützen und begleiten, dass die Lebenssituation der Kinder verbessert wird